Suchen Sie etwas bestimmtes?

Wer ist im Chat?

Gerade ist leider niemand im Chat!

Edition Links

Who's online

0 users and 29 guests online

New Members

Newsletter



Receive HTML?

PDFPrintE-mail



Article Index
Island-Fotoreise
2. Tag
3. Tag
4. Tag
5.Tag
6. Tag
7. Tag
8. Tag
9. Tag
10. Tag
All Pages

IslandMit Gabriele Boiselle auf Fotoreise zu Islands Pferden . . . .

Text Katrin Martin

10-tägige Island-und Fotoreise im Süden der Insel

Nun ist es endlich soweit: die lange Zeit der Vorfreude und des Reisefiebers hat ein Ende und wir sind am 22. Juli mit Gabriele auf dem Weg nach Island, um zwei Tage die berühmten Isländerpferde zu reiten und auf und mit ihnen das Land zu erkunden. Danach beginnt dann die achttägige Fotoreise.

Anfangsschwierigkeiten: Der Start in diese ersehnten wundervollen Tage ist holprig. Unsere Fluggesellschaft „Island-Express“ hat offensichtlich technische Schwierigkeiten mit dem für uns eingesetzten Flugzeug, ein neues muss gechartert werden, und so können wir erst mit 4 ½ stündiger Verspätung in Frankfurt/Hahn abheben. Als wir schließlich um kurz nach 19 Uhr Ortszeit (in Island ist man zu unserer MEZ zwei Stunden zurück) in Keflavik landen, ist es noch hell, und wir vier (Gabriele, Jana, Lilli und ich) sind rechtschaffen müde. Nachdem wir den Mietwagen abgeholt haben, machen wir uns wieder auf den Weg: Zum Gestüt „Hestheimar“, im Süden von Island. Das Gestüt liegt gut 50 Autominuten von Reykjavik und 10 Autominuten von Hella entfernt, wir aber brauchen etwas länger als 1 ½ Stunden, weil Gabriele die Strecke an der Küste entlang wählt und nicht die gut ausgebaute Straße weiter im Landesinneren. Die Küstenstraße ist eine typische Islandstraße, die noch ein ganzes Stück nach Keflavik gut ausgebaut und geteert ist. Doch plötzlich ist dieser Teil zu Ende und die Straße wird zur Schotterpiste, zwar immer noch befestigt, aber nicht mehr geteert, und eine Fahrbahnbegrenzung gibt es auch nicht mehr. Entlang der Piste, die in vielen engen Kurven manchmal über unübersehbare Kuppen führt, gibt es lange Geröllfelder, seichte und oft auch steile Abhänge, Felsen, die mal größer und mal kleiner sind und sich immer wieder mit Weiden für die Pferde und Mooslandschaften abwechseln. Diese Landschaft ist schön und bizarr zugleich.

SteinpfostenSobald wir dieses raue Land wieder verlassen und die Wohnhäuser dichter werden, gibt es auch überall wieder Pferde, mal einzelne, mal ganze Herden, und entlang der nun wieder geteerten Straße führen Reitwege, die so genannten Töltwege. Den einen oder anderen Reiter können wir auch beobachten.

Als wir endlich gegen kurz nach 22 Uhr das Gestüt erreichen, richten Lea, Marteinn und deren Kinder sofort das Abendessen im Haupthaus für uns. Gute leckere Hausmannskost mit Kohl, Steckrüben und Karotten, jungen Kartoffeln und gekochtem Hackfleisch. Ebenso steht Lachs und selbstgebackenes Brot bereit. Zum Nachtisch gibt es noch verschiedene Süßspeisen und Kuchen.

Es ist bereits kurz nach halb zwölf, als wir völlig k.o. in die Betten fallen, die sich in einer geräumigen Holzhütte mit 4 Schlafzimmern, 3 Badezimmern und einem Wohnraum befinden. Schon am frühen Nachmittag sind Ingrid und Uschi auf dem Gestüt angekommen, sie liegen schon in ihren Betten und schlafen.




GaestehausAm nächsten Morgen, es ist Mittwoch, der 23. Juli, klingelt schon um kurz nach sieben Uhr der Wecker. Wir begrüßen Ingrid und Uschi und machen uns auf den Weg in das ca. 200 m entfernte Haupthaus, wo unser reichhaltiges Frühstück mit mehreren Brotsorten, Wurst, Käse, Marmelade, Tomaten, Paprika, aufgeschnittenem Obst und Waffeln gerichtet ist. Kaffee und Tee vertreiben auch noch die letzte Müdigkeit. Es ist ein sehr gemütlicher Tagesauftakt, als wir in Socken –in Island ist es üblich, wenn man ein Haus betritt, die Schuhe auszuziehen- im wie eine Wohnküche eingerichteten Speiseraum sitzen und uns auf den kommenden Tag freuen.

Nachdem wir uns unsere Reithosen und mehrere Schichten Pullover und Jacken, abgerundet mit Schals, Stirnbändern und Mützen, angezogen haben, geht es auf zu den Pferden. Der Himmel ist bedeckt, es ist nicht besonders kalt, aber windig, was uns dann doch etwas  frösteln läßt. In der Reithalle warten bereits Marteinn und Lea auf uns, die schon mehrere Pferde von der Wiese geholt und gesattelt haben. Marteinn teilt Reiterhof mit Stallungenuns die Pferde zu, offensichtlich nach unserer Statur, und läßt uns in der Halle aufsitzen und einige Runden mit einigen Erklärungen reiten. Ich soll meine Steigbügel noch 3 Loch länger machen, so dass meine Beine so gestreckt sind, wie zu meinen besten Dressurreitertagen nicht. Da die Pferde recht schmal sind, erschließt sich mir noch nicht, wie diese Sitzhaltung auf der langen Strecke bequem sein soll, es ist aber nicht unangenehm. Die kurzen Tölt-Passagen fühlen sich noch ungewohnt an, das Lenken und Bremsen will auch noch nicht so funktionieren wie zu Hause, aber bereits nach einigen Minuten sollen wir wieder absitzen und die Pferde absatteln. Die Sättel sind Töltsättel wie man sie auch aus deutschen Reitsportgeschäften kennt, die Trensen jedoch denkbar einfach: ein durchgehendes Genickstück mit Stirnriemen, an dem das Gebiss befestigt ist, ein lose übergeworfenes hannoversches Reithalfter und kurze einteilige Zügel mit Karabinerhaken. Das war’s! Die Pferde werden in einen LKW verladen, der keine Ständer hat und auch keine Möglichkeit des Anbindens bietet und lediglich auf der Hälfte eine Teilung zulässt. Auch geht die Rampe nicht bis auf den Boden, aber all das scheinen die Pferde gewohnt zu sein. Wir dürfen uns noch kurz Regenhosen in schickem Signalorange aussuchen, die man bei uns von den Wattwanderungen her kennt. Nur für den Fall der Fälle, und ich überlege schon, warum ich mir eigentlich eine neue teure Jodpurreithose geleistet habe, wenn ich sie nun unter diesen Teilen verstecken soll. Aber viel Zeit bleibt nicht für solche Nebensächlichkeiten: der LKW rollt bereits vom Hof und unser Bus steht zum Einsteigen bereit. Marteinn ist offensichtlich ausgesprochen vielseitig und somit unser Busfahrer, während ein mobilisierter Nachbar den LKW fährt.

Weißer-Reisebus
Unsere Tour führt uns heute in ein Gebiet am Fuße des Hekla und unsere Fahrer bringen uns an das Flussbett des Ytri-Ranga bei Rjupnavellir. Die Pferde werden ausgeladen und gesattelt, und Marteinn entscheidet mit einem kurzen Blick zum Himmel, dass es heute nicht regnen wird und wir die Regenhosen nicht anzuziehen brauchen. Alles geht erstaunlich schnell. Kaum eine viertel Stunde nach der Ankunft an diesem Platz reiten wir auch schon los. Da die Herde nun aus 12 Pferden besteht, wir sind ja bereits zu sechst, außer Marteinn und Lea reiten noch 2 weitere Begleiterinnen mit, und 2 Ersatzpferde sind auch noch mit von der Partie, ist das Gabriele eine Foto wert.




Um auf die richtige Seite des Flusses zu gelangen, müssen wir diesen überqueren. Was anfangs als leichte Übung anmutet, entpuppt sich als einigermaßen schwierig: dem ersten Anschein zum Trotz geht der Fluss unseren Pferden bis über die Vorderfußwurzelgelenke und die Strömung ist sehr stark.

Gruppenfoto Flussueberquerung


Ich kann den Blick erst gar nicht vom Wasser nehmen, versuche zu erkunden, wohin mein Pferd, er heißt übrigens Arkitekt, tritt und bin damit beschäftigt, meine Füße aus dem Wasser zu halten, indem ich sie bis zu den Flanken hin nach oben anwinkele.

Beine anwinkelnAls ich den Blick aber wieder an das gegenüberliegende Ufer richte, verliere ich das Gleichgewicht und kann mich nur noch retten, indem ich mich in der Mähne von Arkitekt festklammere. Ufff!! Das war knapp! Ein weiterer Test, erst den Blick aufs Wasser und dann wieder aufs Ufer zu richten zeigt, dass man das tunlichst unterlassen sollte, weil unser Gleichgewichtssinn damit erhebliche Schwierigkeiten hat. Gabriele hätte jetzt gerne noch einige Fotos von uns von vorne und so geht der Ritt zurück durch den Fluss. Wer es bis jetzt geschafft hat, einigermaßen trocken zu bleiben, muss sich nun aber geschlagen geben, und die Hosen werden zumindest bis zum Knie klatschnass. Jetzt hat Gabriele der Ergeiz gepackt und Marteinn soll noch einmal, mit den Ersatzpferden und dem von Gabriele, die er alle als Handpferde mitführt, über den Fluss hin und zurück.

Danach ist sie zufrieden, gibt die Kamera ab, sitzt auf und wieder geht es über den Fluss zu unserem Reitgebiet von heute. Das Tempo ist gemächlich, der Weg uneben, aber so, wie man ihn auch zuhause vorfinden kann und das Wetter gut. Manchmal ist die Luft etwas feucht, aber es regnet nicht, und die Temperaturen sind so, dass wir in unserem Zwiebellook weder schwitzen noch frieren. Marteinn mit den Pferden
Der Weg führt über eine Aschehalde und wir reiten leicht aufwärts, quer über die Halde bis zu einer tiefen Spalte. Ohne uns ungeübte Reiter, wäre Marteinn sicher durch diese Spalte hindurch geritten, denn er sucht kurz rechts und links eine geeignete Möglichkeit, entscheidet dann aber doch, uns dies nicht zuzumuten, und wir reiten die Spalte so lange entlang, bis sie seichter wird und wir ohne größere Anstrengungen hinüber kommen. Das Gelände ist nun sanft hügelig und wir beginnen zu tölten. Da unsere Pferde von den Vorderpferden quasi gezogen werden, ist der Tölt direkt etwas gleichmäßiger und zügiger als in der Halle und ich habe Zeit mir eine bequeme Sitzposition zu suchen: das Gewicht auf die beiden Gesäßknochen verlagert, die Beine nach vorne, leicht durchgestreckt mit etwas Druck in die Bügel gestellt und den Rücken leicht rund, geht die Fahrt los. Und tatsächlich ist es so, wie man es mir immer erzählt hat: obwohl sich die Beine der Isis wie die Nadel einer Nähmaschine zu bewegen scheinen, ist das Gefühl durchaus angenehm und macht nach kurzer Zeit richtig Spaß. Dass mir die kurz schwingenden Pferde schon immer mehr gelegen haben, kommt mir jetzt durchaus zugute, und der Tipp, die Bügel so lang zu machen, war auch der richtige. Mit kürzeren Bügeln wäre es kaum möglich gewesen, die Beine durchzustrecken, und somit wäre es sicher anstrengend geworden.

Die-TruppeNachdem ich mich nun in dieses neue Sitzgefühl eingefunden habe und mich nicht mehr so sehr mit mir selbst beschäftigen muss, kann ich mich wieder der Landschaft widmen. Es ist unglaublich, wie schnell sich die Umgebung ändert. Eben noch reiten wir über eine große Aschehalde, der Boden ist leicht tief und weich, dann wird der Weg fest und steinig, und rechts und links gibt es Lavafelder mit spitzen und scharfen Kanten. Aber schon nach der nächsten Erhöhung ist die Lava überzogen mit Flechten und Kräutern, die wirken wie mit Moos überzogener Waldboden. Unsere Pferde sind unglaublich trittsicher, kein einziger Tritt geht daneben. Den Geruch von Pferden, die langsam warm werden, und wildem Lavendel in der Nase reiten wir in leichtem Tölt oder Pass durch diese faszinierende Landschaft.


Wir sind immer noch in der Nähe des Flusses und bald sehen wir in der Ferne unser Begleitfahrzeug. Der nette Nachbar hat schon für die Pferde ein kleines Paddock abgesteckt, einen Tisch aufgestellt und den Grill angefeuert, und es duftet bereits nach Spare Ribs, als wir ankommen. Jetzt zeigt sich die geniale Einfachheit der Trensen: die Zügel werden vom Gebiss abgenommen, das Reithalfter braucht einfach nur aufgemacht zu werden, man hat es in der Hand und die Pferde können so in das Paddock entlassen werden um zu fressen.

Trotz Gebiss im Maul sind die Pferde zufrieden und können so auch später wieder gut eingefangen werden. Und Lea hat den Proviantkorb gut bestückt: Kartoffelsalat, Brot, Tomaten und Paprika, isländisches Bier, Cola, Fanta und Wasser. Als sich erkennen lässt, dass alle fast fertig gegessen haben, öffnet Lea eine weitere Dose, Kekse und Kuchen kommen zum Vorschein und die große Kanne mit Kaffee wird auf den Tisch gestellt. Es ist unglaublich und auch eigentlich unbeschreiblich!

Kleine Pausestation Tisch mit kleinen Mahlzeiten gedeckt


Es bleibt auch etwas Zeit, um zu klären, woher dieser ungewöhnliche Lavendelduft kommt, der uns die ganze Zeit in die Nasen geweht ist. Er kommt von einer sehr niedrigen Pflanze mit kleinen lila Blüten und noch kleineren fast runden, satt grünen Blättern. Der Form nach zu urteilen eher keine lavendelähnliche Pflanze aber vielleicht eine Unterart von Thymian (Jana meint, weil es wild sei, sei es damit Majoran), aber abschließend klären lässt sich diese Frage im Moment nicht. Dieses kleine Kraut ist überall zu finden, und so bleibt uns der Duft noch lange erhalten.

Kleines lilanes Kraut

 

 

 



Nach etwa einer Stunde Rast brechen wir wieder auf. Die Pferde lassen sich leicht wieder einfangen, und dank der simplen Ausrüstung sind sie schnell gesattelt und wir schon wieder aufgesessen und losgeritten. Der zweite Teil unseres Ausfluges führt uns in ein Gebiet, das eigentlich für den Tourismus und die Reiterei gesperrt ist, für das Marteinn aber extra für uns eine Ausnahmegenehmigung eingeholt hat. Bei Naefurholt reiten wir in den ersten wirklichen Ausläufer des Hekla, das sich Bjolfell nennt.

Flache LandschaftÜber die gesamte Strecke geht es immer mal wieder durch Täler und über Höhen, mal eng um eine Biegung oder in weitem Bogen um einen kleinen See, von dem uns Marteinn erzählt, dass dies ein 40 m tiefer Vulkankrater ist, den man besser nicht versucht zu überqueren. Gerade noch durch ein schroffes Lavafeld reitend kommen wir um einen großen Felsen herum, und links von uns öffnet sich ein großes in allen Grüntönen schimmerndes Tal, das von hohen Felswänden eingeschlossen ist. Wir lassen das Tal links liegen und reiten weiter bergan. Vor uns ein breiter, steiler Weg aus Sand, ungefähr vier bis fünf Meter lang bis zur Kuppe. Der erste Tritt von Leas Pferd auf diesem Sandweg lässt mich aufhorchen. So lauten Sand habe ich noch nie gehört?! Es ist auch kein Sand, es ist eine feste, glatte Felsplatte! Aber wie eine Gämse erklimmt das Pferd diese unglaubliche Hürde und alle anderen folgen ihm. Bloß nicht bremsen und bloß das Pferd nicht aus dem Gleichgewicht bringen. Sprich, einfach nicht unangenehm auffallen, damit das Pferd unter mir diese Platte sicher hinauf kommt. Es ist unfassbar aber wahr: es ist wirklich für diese Pferde kein Problem, diese Felsplatte heraufzukommen!

So schnell wie die Landschaft wechselt auch das Wetter in Island. An diesem Tag haben wir nasse Luft, starken Wind und Sonne erleben dürfen. Starken Regen jedoch hat uns das Land erspart.

SchmelzabwasserflussIrgendwann kommen wir wieder um einen kleinen Hügel herum und das flache Land neben dem Fluss liegt weit vor uns. Von dort aus reiten wir nicht mehr lang bis wir an einen Schmelzwasserabfluß kommen, der aber immer noch Wasser führt und an dessen Ufer sich saftige Wiesen erstrecken. Hier ist das Ende unseres Rittes gekommen, wir sitzen und satteln ab, lassen die Pferde grasen und saufen und legen uns ins Gras bis uns der nette Nachbar wieder abholt.
Ich habe inzwischen jedes Gefühl für Zeit verloren. Ich habe weder ein Gefühl dafür, wie lange wir geritten sind, noch, wie viel Uhr es sein könnte. In Island fühlt sich alles anders an. Die Sonne steht fast den ganzen Tag hoch am Himmel, vorausgesetzt, sie ist zu sehen, und es ist bis fast Mitternacht gleichmäßig hell. Wenn wir morgens aufstehen, ist es nicht viel dunkler oder heller als zu dem Zeitpunkt, als wir ins Bett gegangen sind.

Als wir wieder auf Hestheimar ankommen, muss es aber 5 Uhr sein, denn die Dame, die bestellt ist, um uns ältere Damen zu massieren, fährt nach uns auf den Hof. Die Pferde werden von Lea, Marteinn und den Mädchen versorgt, und wir haben den Luxus, uns massieren zu lassen und anschließend in den Hotpott zu steigen (wahlweise auch umgekehrt), der neben dem Haus steht. Ein Hotpott ist eine Art Whirlpool, aber ohne Whirl. Das warme Wasser ist super angenehm und tut unseren Muskeln gut. Wir lassen uns ein wenig gleiten, jemand schläft, und Jana schreibt ihr Tagebuch, wir duschen noch und ziehen bessere Sachen an, damit wir pünktlich um 8 Uhr zum Abendbrot erscheinen können. Der Begriff „Abendbrot“ trifft die Sache jedoch nicht so ganz. Als wir das Haus betreten, steht hinter dem Herd der Bruder von Marteinn, der Mitbesitzer eines Nobelrestaurants in Reykjavik ist und kocht uns ein Menu der Extraklasse. Zum Auftakt eine Suppe, von der ich nicht weiß, was darin ist, aber sie ist lecker. Zum Hauptgang gibt es Filet mit frischer Sauce Bearnaise und ganzen kleinen jungen Kartoffeln, die auf dem Blech im Ofen mit ganzen Knoblauchzehen gegart werden. Mir läuft jetzt noch das Wasser im Mund zusammen. Nachdem wir noch einige von Gabrieles Bildern angeschaut haben, gibt es zum Nachtisch eine warme Apfelspeise mit irgendetwas Knusprigen obendrauf und Vanilleeis.
Es ist bereits Mitternacht, als wir totmüde ins Bett fallen.

Gruppenfoto im Gras Pferde werden in den Transporter geladen

Wir schlafen wie die Engel. Und wir haben in der Nacht die Trolle zu Besuch: als ich in der Frühe einmal kurz wach bin, steht die Eingangstür unseres Holzhauses sperrangelweit auf. Als ich dies später erwähne, erzählt Lili, dass sie am Abend zuvor sogar kontrolliert hat, ob die Tür geschlossen sei.



TOP Zum Seitenanfang springen