3. Reisetag
Morgens weckte mich Dagmar mit der Nachricht, dass es über Nacht 25 cm geschneit hatte und die Strassen geschlossen wurden. Sie hatte inzwischen mit dem Parkranger gesprochen und der sagte, dass es ist kein Durchkommen gab und unser Ausflug in den Nationalpark ausfallen musste. Mir war sowieso übel und ich drehte mich einfach auf die andere Seite und schlief weiter.
Unsere Zimmerwirtin brachte uns Proviant: Kotlett vom selbst geschlachteten Schwein und herrlichen Schinken, dazu Rotwein und sardischen Käse. Das weckte die Lebensgeister wieder. Brot wird in Sardinien über dem offenen Feuer geröstet, genau wie die Kotletts dort auch gegrillt werden. Dagmar war von den ganzen Wetterkapriolen begeistert und erzählte, dass dies seit 25 Jahren nicht mehr vorgekommen sei und ganz Sardinien Kopf steht. Nachdem Mittags die Temperaturen wieder etwas anstiegen, konnten wir auch wieder losfahren, zurück ans Meer. Dort buchten wir uns in einem Hotelkomplex mit Reithalle, Ferien- und Ausbildungszentrum und Saunaein. Leider sah ich nicht viel davon, da ich mich gleich wieder ins Bett legte, um Kraft zu sammeln und meine Erkältung zu bekämpfen.










