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Seminar für Isi-Fans

Nutzen Sie die Chance sich beim Fotoseminar Wiesenhof anzu-
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Termin: 19.-21. Juli '13
Kosten: 420.-

Fotoseminare und Reisen


SchwaigangerFranz der Schmied und ein bayr. Kaltbluthengst des Gestütes Schwaiganger

Wir hatten am 23. - 24. Juli 2011 viel Spaß, obwohl es regnete und sehr naß war !

Kommentare und Bilder auf Facebook und im Schaufenster zu sehen :

>> Bildergalerie vom Haupt- und Landgestüt Schwaiganger

Seminar 2011

Also eigentlich hatten wir uns da Gegenteil erwartet: Strahlender Sonnenschein und weiss/blauen bayrischen Himmel. Doch wir bekamen Ladungen von Regenwolken und Schauern, permanenter Dauerregen in Bayern "Schnürlesregen"genannt. Der Vorteil - es gab genügend Theorie und Bildbesprechung. Wir sassen im trokenen und gemütlichen Tanzhaus der Herzogin Anna. Rasso Högg, der stellvertretende Gestütsleiter heizte uns eigenhändig den grossen Kachelofen an, damit wir die Schuhe und Jacken trockenen konnten. Doch alle Teilnehmer waren schon im zünftigen Regenoutfit angereist und es machte ihnen nichts aus, nicht nur von oben durchnässt zu werden, sondern auch im Wasser zu stehen. Die Gestüter sahen es genauso cool und für unsere Trachtensession bastelten wir uns ein provisorisches Fotostudio mit Strohballen. Da standen die Modells innen und die Fotografen draussen. Ansonsten rauschte David Krause mit seinem Haflingerstuten Viererzug durch das Wasserhinderniss. Mehr dazu und Fotos kommen bald.

 

Seminar 2010

Bei diesem Serminar auf dem idyllischen Stammgestüt Schwaiganger kam weiß-blaue Urlaubsstimmung auf! Besonders, wals wir nach der ersten Fotosession am frühen Sonntagmorgen ein deftiges Frühstück vorgesetzt bekamen. 

Das bayerische Haupt- und Landgestüt liegt am Fuße der Zugspitze und bietet ein unvergessliches Panorama. Davor erstrecken sich die endlosen Weiden mit den Pferdeherden. Früh morgens, wenn noch der Nebel im Tal liegt, gehen wir auf die Weiden, um den ersten Sonnenstrahl zu fotografieren. Unser Schulungsraum liegt im Tanzsaal der Herzogin Anna mit Rundumblick auf das Gestüt. Die Verpflegung ist herzhaft bayrisch - bei schönem Wetter im Gestütsbiergarten. Kaltblüter, Haflinger, Sportpferde, Kaltblutgespanne, Pferde freilaufend - an herrlichen Motiven fehlt es uns hier nicht!

 

Zwei Tage mit der Kamera auf dem bayrischen Haupt-und Landgestüt in Schwaiganger !

Strahlend blauer Himmel mit ein paar weißen Wattewölkchen - echt bayrisch eben - darunter die Zugspitze und dann diese endlosen Weiden und viele Pferde, die genüsslich das saftige Gras abrupfen. Das ich für mich eine Art „Pferdeparadies-Feeling“. Ganz zu schweigen von der herrlichen Atmosphäre. Schon bei unserem ersten Seminar wurden wir sehr herzlich, fast wie alte Bekannte begrüßt. Sowohl der Gestütsdirektor Dr. Senkenberg, als auch sein Stellvertreter Herr Högg bieten uns hier einzigartige Möglichkeiten, Pferde freilaufend in der Herde oder fein herausgeputzt als Dressurstar richtig fotografieren zu können. Alle im Gestüt freuen sich auf unsere Truppe, auch wenn es für die Mitarbeiter stets ein Mehr an Arbeit und einige Überstunden bedeutet. Tolle Fotomotive gibt es in Schwaiganger ohne Ende. Von den schicken Trakehnerhengsten über die gewaltigen bayrischen Kaltblüter und den Haflingern, bis hin zu den bayrischen Warmblutstuten, die mit ihren Fohlen auf der Weide laufen, fehlt es uns nicht an Stars und Sternchen. Der Hufschmied des Gestüts legt extra für uns seine Sonntagstracht an und präsentiert sich in typisch bayerischen Lederhosen und setzt den Filzhut mit dem herrlichen Gamsbart für uns auf. Seine Frau und sein Sohn präsentieren sich ebenfalls in bayrischem Outfit.

Für die Sonntagskutsche werden zwei Stuten mit Fohlen bei Fuß angespannt, natürlich im bayerischem Kummet, das mit Federkielen verziert ist, alles stilecht und wunderschön. Das Gestüt selbst bietet einen herrlichen Hintergrund für unsere Fotos und die Besprechung und Auswertung unserer Fotos findet im historischen Tanzsaal der Herzogin Anna statt, der mitten im Gestüt liegt und aus dessen dreiseitiger Fensterfront man den schönsten Blick auf die Landschaft und die Architektur des Gestütes hat. Doch Schwaiganger ist nicht nur ein Augenschmaus, im Biergarten gibt es deftige bayerische Gerichte, die hervorragend schmecken und kräftig sättigen. Denn eines sollten Sie nicht  annehmen, auch wenn es sich so anhören mag, dieses Seminar ist kein Urlaub! Sie werden viel zu lernen haben und wir werden früh morgens, sehr früh auf den Beinen sein - sprich vor Sonneaufgang! Denn der Nebel, der morgens in der Niederungen des Gestütes steht und mit der aufgehenden Sonne langsam den Blick auf die Pferde frei gibt, bietet einzigartige Fotomotive.

 

Gestuet SchwaigangerGeschichte des bayerischen Haupt- und Landgestüt Schwaiganger

In Schwaiganger, dessen Geschichte urkundlich bis 955 zurückreicht, werden seit mehr als 1000 Jahren Pferde gehalten. Zunächst im adeligen Besitz, ging das Gestüt 1493 an das Kloster Schlehdorf über. Um 1610 wurde es dem Hofgestüt Graßlfing zugeteilt und war vornehmlich als Sommerweide für Rinder und Pferde. Von 1780 bis 1790 war Schwaiganger die Sommerresidenz der Herzogin Maria Anna, einer Schwester von Kurfürst Max III. Aus dieser Zeit stammt das Hauptgebäude als großzügig angelegter Flügelbau sowie das Tanzhaus. In der Zeit von 1808 bis 1918 war Schwaiganger Fohlenhof und Remontedepot für das Militär. Die meisten Stallungen stammen aus dieser Zeit.

 

Kutsche1920 übernahm der bayerische Staat das Stammgestüt Schwaiganger und errichtete zunächst ein Kaltblutgestüt für die Förderung der bäuerlichen Zucht. Nach dem 2. Weltkrieg wurde in Schwaiganger mit der Aufzucht von Haflingerhengsten und 1963 mit dem Aufbau einer Warmblutstutenherde begonnen, der 1970 eine Haflingerstutenherde folgte. 1980 wird das Landgestüt Landshut aufgelöst und in Schwaiganger das Bayerische Haupt- und Landgestüt geschaffen. Seit dem 1.1.2004 ist Schwaiganger das Lehr- Versuchs- und Fachzentrum für Pferdehaltung der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL).

 

 

Rottaler PferdDas Rottaler Pferd - Eine Rasse die es zu Erhalten gilt!
Das Rottaler Pferd ist ein kräftiges Warmblutpferd, das bis Mitte des zwanigsten Jahrhunderts die im niederbayrischen Rottal vorherschend gezüchtete Rasse war. Heute gibt es nur noch sehr wenige Tiere.
Das LVFZ-Schwaiganger unterstützt in Zusammenarbeit mit dem Institut für Tierzucht mit der Erhaltungszucht von stark in ihrer Existitenz bedrohten Nutztierrassen den Erhalt dieser Rassen.

Die erste Erwähnung des Rassenbegriffs "Rottaler Pferd" stammt aus dem Jahr 1872, vorher wurden die im Rottal gezüchteten Pferde als Rottaler bezeichnet, es gab dort eine Vielzahl unterschiedlicher Pferdetypen mit bestimmten Eigenschaften. Der Rottaler gilt neben der ostfriesischen als die älteste geschichtlich erwähnte deutsche Pferdezucht. Er wurde auf der Grundlage ungarischer Beutepferde mit arabischer Blutführung seit dem 10. Jahrhundert mit verschiedensten Einkreuzungen gezüchtet.


Die Zucht des Rottalers ging Ende des zwanzigsten Jahrhunderts im Wesentlichen im Bayerischen Warmblut auf. Der Rottaler gilt heute (2003) als vom Aussterben bedroht und als seltenste Pferderasse Europas. Hobbyzüchter versuchen vor allem in Bayern, den Rottaler als Rasse zu erhalten. Das Staatsministerium für Land- und Forstwirtschaft fördert die Haltung von Rottalern mit Subventionen. Der Rottaler ist ein Vielzweckpferd, das sich zum Reiten und Fahren ebenso eignet wie zum Voltigieren oder als Therapiepferd. Bei der Zucht wird viel Wert auf einen ausgeglichenen, gutmütigen Charakter gelegt.

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