Als alle Koffer im Anhänger verstaut sind, machen wir noch einen kleinen Spaziergang zur Fohlenweide an der Straße, denn es soll dort ein Fohlen geben, das erst in der vergangenen Nacht geboren wurde. Der (oder die) Kleine ist aber wirklich zu süß! Bleibt ständig in Mamas Nähe, ist aber schon recht neugierig, scheint aber auch schon müde zu sein. Die Versuche, sich einfach mal ins Gras fallen zu lassen, um ein wenig auszuruhen von dem ganzen Stress sind auch zu putzig anzusehen.
Und ich ertappe mich mal wieder bei einem bösen Gedanken: in Deutschland müssen so kleine Fohlen mindestens eine Woche gut behütet im Stall bleiben. Da könnte ja sonst was drankommen. Da weht ein kalter Wind und die Regenwahrscheinlichkeit ist auch ausgesprochen groß: Da jagt man doch keinen Hund vor die Tür und schon gar kein wenige Stunden altes Fohlen. Hier in Island ist alles anders. Und ich bin mir fast sicher, dass die es hier besser haben..... Trotz des hohen Süß-Faktors müssen wir allerdings zugeben, dass dieses Motiv jetzt wenig Möglichkeiten für ein stundenlanges Shooting bietet, so dass wir uns verabschieden und uns auf in Richtung Vik machen. Auf dem Weg dorthin erwartet uns noch ein Züchter, der uns seine Hengste auf der Weide präsentieren will und Gabriele hatte im Mai schon ein kleines Fohlen erlebt, von dem sie jetzt wissen will, wie es denn gewachsen ist. An dessen Wiese müssen wir vorbei kommen. Es dauert auch nicht lange, bis Gabriele auf eine Herde „auf 1.oo h“ (seit dem Wale-watching werden die Ortsangaben jetzt fast nur noch so gemacht) deutet und meint, das wäre die Herde, die sie schon die ganze Zeit gesucht hätte. Einige steigen schon am Anfang der Weide aus dem Bus, da sich die Pferde auch dort aufhalten, um zu fotografieren, die anderen fahren mit bis ans Ende der Weide, was ein ganz schönes Stück ist, weil es dort ein Tor zu geben schein, durch das man auf die Weide gelangen kann. Drüber klettern ist schwierig, denn der Zaun ist mit doppelreihigen Stacheldraht überspannt, der außerdem auch noch richtig gut auf Spannung ist. Das mit dem Tor am anderen Ende war leider auch nichts, aber es gibt einen tief liegenden Wasserlauf, über den man den Zaun nur von einer Höhe zur anderen gezogen hat, und so können wir gut darunter her kriechen. Jetzt müssen wir das ganze Stück zurücklaufen, was auf der unebenen Weide kein wirklicher Spaß ist. Die anderen haben bereits hautnahen Kontakt zu den Pferden, den die finden die Menschen auf der anderen Seite des Zaunes mindestens genauso interessant, wie diese die Pferde. Überhaupt hat man immer den Eindruck, dass wir für die Tiere eine willkommene Abwechslung sind. Wir beginnen zu fotografieren und anfangs ist auch noch etwas Bewegung in der Herde, was aber nicht lange anhält, denn die Herrschaften sind wirklich aufdringlich und so brechen wir das Shooting schon bald wieder ab.
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Das in der Herde gar keine Fohlen sind, fällt niemandem so wirklich auf und erst als wir über die nächste Kuppe und ein paar Kurven weiter fahren, kommen wir wieder an einer Weide mit Pferden vorbei, die Gabriele als die erkennt, die sie vor einigen Wochen fotografiert hat. Egal!
Für ca. 12.00 h hatte uns Gabriele bei Siggi angekündigt. Wenn wir das schaffen wollen, müssen wir uns jetzt aber sputen. Mit kleiner Verspätung fahren wir auf das Gestüt und zuerst ist niemand zu sehen. Wir steigen aus, gehen in Richtung Stall und treffen dort auf zwei junge Frauen, die sich bereit erklären, Siggi mitzuteilen, dass wir da sind. Das gibt uns etwas Zeit, uns im Stall umzusehen: die Pferde sind wie bei uns aufgestallt, eine Box neben der anderen und je weiter wir gehen, umso schöner scheinen die Pferde zu werden. Alle Farben sind vertreten (o.k. das Isländerpferd kennt über 70 verschiedene Farben und so viele Pferde standen nun nicht in den Boxen), aber es ist eine unglaubliche Vielfalt an Pferden dort und es ist wirklich eines schöner, als das andere. Dann kommt Siggi und weist die Mädels an, einen Grauschimmelhengst aus der Box zu nehmen und kurz über zuputzen. Man, ist der schick! Direkt neben dem Stall ist eine kleinere Weide, also ich meine, bei uns wäre es eine klasse Weide. Eine, auf der man gut 2-4 Pferde das ganze Jahr über einige Stunden am Tag weiden lassen könnte. Für isländische Verhältnisse aber eher eine Art Auslauf. Eine der jungen Frauen führt den Hengst auf diese Weide und lässt ihn laufen, wobei Gabriele aber immer wieder betont, dass das Halfter abgenommen werden soll. Der Hengst stürmt los, die Kameras klicken und Siggi und die Mädels schauen zu. Dem Hengst ist aber gar nicht so sehr danach, seinen Bewegungsdrang auszuleben, er bremst bald am anderen Ende der Weide ab, wir haben alle gepennt und er schmeißt sich in das erstbeste Schlammloch was er finden kann, ohne sich von den wild schreienden Menschen am Weidetor aufhalten zu lassen.
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So, da haben wir jetzt also einen einseitigen Rotschimmel. Er lässt sich wieder aufscheuchen, dreht wieder ein paar Runden und beginnt damit, sich mit den Pferdeäpfeln auf der Weide zu beschäftigen. Das ist unserem Gastgeber aber schnell zu langweilig und er lässt eine Stute holen, die den Hengst ein wenig auf Touren bringen soll. Gelingt auch kurz, der Hengst hat richtig Spaß an der Stute, die wehrt sich aber und will eigentlich nicht so viel von ihm wissen und wir können beobachten, wie man so bei pferdens mit einander umgeht. Ich schwör’s Euch: Wattebäuschchen waren da nicht im Spiel.
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Gar nicht so einfach, sowas zu fotografieren. Es ist ja immer irgendwas:
Schlechte Phase bei der Stute...
oder wer im Bild 
Aber auch in diese Kombination kehrt bald eine Art Ruhe ein, die Siggi viel zu langweilig ist. Er bittet uns, uns entlang des Weidezaunes zu verteilen, der die Grenze zur nächsten Weide ist und: lässt dort einen superschicken Rapphengst laufen. Der hat verstanden, was wir wollen und bietet uns fast eine halbe Stunde lang eine großartige Show mit vielen tollen Fotos, zu der auch zwei Hunde von Siggi ihren Beitrag leisten. Unserem Schimmelhengst imponiert das wenig, er hat sich auf die andere Seite der Weide zurückgezogen und schirmt seine Stute ab.
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Die Weide, auf der jetzt der Rapphengst ist, ist der Knaller. Mitten drauf ist ein Hügel, auf dessen Kamm die Pferde prima hin und her galoppieren, traben und tölten können oder hinter dem sie verschwinden können, um dann dahinter hervorzuspringen. Dem Rapphengst folgt ein Fuchs, aber wir haben immer noch nicht genug.
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Siggi überlegt kurz und meint, einen Schimmelhengst hätte er wohl noch, den müssten wir aber erst einfangen. Ich habe gerade einen kleinen Speicherkartenengpass und muss zum Auto, um für Nachschub zu sorgen. Immer im falschen Moment, solche Ungeschicktheiten. Die anderen gehen in der Zwischenzeit auf die benachbarte Weide – hey, da stehen ja auch noch Pferde: mehrere Stuten und ein Hengst - und bilden einen großen Kreis um den Hengst, der immer eine Stute in seiner Nähe behält. Der Kreis zieht sich immer weiter zu, bis Gabriele sich die Stute schnappt und in die Kette mit einbezieht. Dem Hengst ist das irgendwann gar nicht mehr geheuer und sinnt nach einem Ausweg. An die Menschen traut er sich nicht heran, aber seine Stute, die kennt er und weiß offensichtlich, was sie aushalten kann. Er überlegt nicht mehr lange, gibt Gas und: rennt die Stute einfach über den Haufen.... Weg sind die beiden! Also, neuer Versuch. Es wird wieder eine Kette gebildet, die sich immer enger zieht und Siggi hat sich inzwischen von Ingrid einen Schal geliehen, den er dem Hengst als Halfter umlegt, sobald er ihm nahe genug gekommen ist. Mit meinen leeren Speicherkarten hatte ich am Tor gewartet, weil ich zu weit weg war, um zu hören, was Siggi für Anweisungen gegeben hatte und ich das Unterfangen nicht stören wollte. Das zahlt sich nun aber aus: ich kann das Tor öffnen und schließen, was Siggi schwer fallen würde, denn er kann das Schalhalfter nicht loslassen.
Die Spezialität unseres vierten Models ist: hinter dem Hügel zu verschwinden, um dann mit einem Riesensatz dahinter hervor zukommen. Allerdings findet er nicht lange Spaß an der Geschichte, lugt immer wieder zu seinen Stuten herüber und bewegt sich mehr allzu viel. Nach fast 1 ½ Stunden ununterbrochenem Shooting, vielen vollen Speicherkarten und fünf wirklich klasse Models beenden wir das Shooting und fahren dann auch bald wieder vom Hof.
Unser Weg ist noch weit heute, wir müssen noch bis an die südlichste Spitze von Island, nach Vik. Das Wetter war den ganzen Tag noch nicht besonders berauschend gewesen, dichte, schwarzgraue Wolken hingen schon den ganzen Morgen am Himmel, aber es hatte bisher nicht geregnet. Allerdings muss man dazu sagen, dass diese Wolken in Island nicht wirklich immer das Schlimmste zu bedeuten haben, denn die meisten bläst der starke Wind einfach weiter. Es ist nicht so wie in Deutschland, wo uns der Regen gleich für mehrere Wochen erhalten bleibt, hat es erst einmal angefangen zu regnen. Je weiter wir allerdings nach Süden kommen, umso schlechter wird auch das Wetter, leichter Nebel zieht auf und manchmal lassen die Wolken auch ein paar Tropfen fallen. Das erste Mal muss Gabriele die Scheibenwischer anmachen und, ihr kennt das alle: es dauert etwas, bis die Scheibe wieder klar ist.
Gegen 14.30 h finden wir ein kleines Restaurant, das uns zwar keine Houte Cuisine bietet, aber günstig und durchaus gut ist. Burger mit Pommes oder mit Käse und Speck überbackene junge Kartoffeln machen uns satt und somit auch glücklich.
Auf dem Weg zum Hotel kommen wir am Gestüt Skalakot vorbei. Skalakot gehört Mümie (isl. Abkürzung für Gudmundur), der uns die Pferde für die Shootings am nächsten Tag stellt. Wir fahren auf die Anlage und erst ist wieder niemand zusehen. Wir warten am Wohnhaus, während Gabriele sich auf die Suche nach Mümie macht. Es dauert eine Weile, bis sie wieder auftaucht, mit einem Typen im Schlepptau, der, na ja, sagen wir mal robust rüberkommt: Dreitagebart, viel zu große, ölverschmierte Jeans, ausgetretene Schuhe und ein breites Grinsen im Gesicht. Schon von weitem ruft er uns zu: „Hello Girls! I’m the Farmer here!“ Ein Spaßvogel! Na, das kann ja heiter werden... Gabriele klärt die Details und wir machen uns wieder auf den Weg. Der feine Regen hält weiterhin an und wir steigen alle leicht feucht wieder in den Bus. Schon nach kurzer Zeit beginnen die Scheiben zu beschlagen, ein geöffnetes Fenster bringt nicht die erhofften freien Scheiben und Gabriele und ich fangen an, an der Lüftung herumzuspielen. Wegen Platzmangels liegen auf dem Armaturenbrett mehrere Jacken und Pullover, die ich erst einmal wegräumen muss. Als dann die Lüftung endlich gleich auf höchster Stufe anspringt, spuckt sie uns als erstes aus allen Öffnungen eine handvoll Staub entgegen. Hust!
Jetzt sind die Scheiben zwar wieder frei, sehen können wir aber immer noch nicht viel, denn inzwischen ist es so nebelig, dass man die Hand vor Augen kaum erkennen kann. Da an ein Shooting bei dem Wetter wirklich nicht mehr zu denken ist, fahren wir zum Skogar Byggdasafn Museum.
Þórður Tómasson, der Gründer des Museums hat über 50 Jahre damit zugebracht, die Exponate in allen Teilen des Landes zusammen zutragen. Die Tatsache, das bis vor gar nicht allzu langer Zeit die Bewohner von Island wenig bis gar nichts besaßen, machte es notwendig, alles zu gebrauchen, was da war und somit war das System Abfall quasi nicht existent. Vom lebenden und vom toten Tier wurde alles gebraucht, was man irgendwie bekommen konnte: Von Pferd, vom Fisch, vom Wal und vom Schaf. Die Mähnen- und Schweifhaare, die Gräten und Knochen, die Hörner und das Fell. Alles war für irgendetwas gut und zu gebrauchen: Die Gräten vom Fisch dienten als Nadeln und Knochen vom Schaf mit Kerben als Zangen, um die Nadeln durch das zu nähende Fell zuziehen. Andere Knochen wurden an einer Seite glatt geschliffen, unter die Schuhe gebunden und man konnte so wunderbar mit ihnen Schlittschuhlaufen. Aus Mähnen- und Schweifhaaren machte man starke Seile, aus den Hörnern der Schafe und Kühe machte man Trinkbecher und Besteck und in den langen Wintermonaten wurden allerlei kunstvolle Decken und Stoffe gewebt und bestickt. Trachten werden ausgestellt und sogar ein ganzes, voll aufgetakeltes Boot mit wenig Tiefgang, weshalb, wie uns unser Führer erklärte, der Fischfang auch nicht ganz ungefährlich war. Als wir durch eine Art Bibliothek
gehen, in der auch die älteste Bibel von Island, ein mächtig dicker Schinken, zu finden ist, zeigt uns unser Führer ein Saiteninstrument und wir überreden ihn, diesem ein paar Töne zu entlocken. Immer wieder weist er darauf hin, das er es nicht beherrschen und wohl auch nie lernen würde, als aus einem Nebenzimmer ein alter Herr tritt, der sich gleich an den Tisch mit dem Instrument setzt. Wir kommen in den Genuss, vom Museumsgründer selbst ein Ständchen gesungen und gespielt zu bekommen!
Als die Führung in diesem Teil des Museums (sie ist übrigens im Eintrittspreis enthalten) beendet ist, besuchen wir noch das andere Gebäude, welches Exponate aus jüngerer Vergangenheit beherbergt, z. B.: einen großen Bagger, Autos aus den Vierzigern und Fünfzigern, eine Sattlerei und ich weiß nicht, was noch alles. Außerdem will ich ja auch nicht alles verraten! Auf dem Außengelände sind mehrere Häuser zu bewundern, die allesamt in anderen Gegenden abgebaut und hier mit viel Liebe wieder aufgebaut wurden.
Eine Cafeteria gibt es auch, die hat aber, als wir dort ankommen schon geschlossen und so machen wir uns irgendwann wieder auf den Weg zum Hotel. Dass das Wetter jetzt nicht so mitspielt und wir gar nicht mehr so richtig zum fotografieren gekommen sind, obwohl wir uns bei Siggi doch so schön warmgelaufen hatten, drückt etwas auf die Stimmung. Da liegt falsch, wer glaub, Gabriele hätte nicht noch ein Ass im Ärmel: als wir den Fluss Jökulsá, einen Abfluss des Gletschers Sólheimarjökull überqueren, biegt sie links auf eine Piste ab und parkt das Auto kurz entschlossen direkt daneben. Wir steigen aus und laufen direkt bis ans Flussbett, um Steine, Wasser und Pflanzen zu fotografieren.
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Ein echtes Kontrastprogramm zum Rest des Tages, der Wind bläst uns kräftig um die Ohren, und den Kopf frei und wir können beobachten, wie sich innerhalb weniger Minuten das Wetter über dem Gletscher dramatisch verändert: Als wir ankommen, verschwindet er fast ganz hinter einer dichten Nebelwand, aber schon nach knapp 20 Minuten ist er in seiner vollen Pracht zu erkennen, wenn auch noch nicht die Sonne scheint.

Jetzt aber wirklich auf zum Hotel. Vik liegt am Fuße eines Berges, direkt am Meer, das gesäumt wird von einem langen, schwarzen Lavasandstrand.
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Unser Hotel, ist mindestens genauso beeindruckend, wie der Strand, nur leider nicht so schön. „Hotel“ ist aber diesmal gar nicht richtig, denn es ist ein Guesthouse, was aber auch angekündigt war. Nur hatte ich mir bisher dazu überhaupt keine Gedanken gemacht. Das Haus ist gedrungen, über drei Etagen, die Zimmer klein und niedrig, in der zweiten Etage gibt es eine Toilette, in die ein durchschnittlicher Mitteleuropäer nur mit einer besonderen Falttechnik hineinpasst und zwei Duschen und zwei weiterer Toiletten im unteren Geschoss. Die oberste Etage gehört komplett uns, Lili, Jana und ich beziehen das einzige Drei-Bett-Zimmer und unsere Betten sind wirklich gut. Marianne, Susanne und Christa haben Einzelzimmer gebucht und ziehen deshalb in das Nachbarhaus, was tatsächlich ein Hotel ist, gefolgt wegen Platzmangels im Guesthouse von Gabriele. Als wir versuchen, unsere Koffer das enge Treppenhaus hinauf zu hieven, kommt auch irgendwie die gute Laune zurück. Was sollen wir auch machen? Das Guesthouse Lundi ist gebucht, eine Alternative gibt es nicht und wir wollen ja auch nicht für immer bleiben, machen wir also das Beste daraus und haben unseren Spaß. Mit der richtigen Einstellung hat auch Galgenhumor was für sich!
Dafür ist Team im Restaurant aber wirklich nett. Es sind auch noch andere Gäste dort, die essen, aber wir bekommen mehrere Tische zusammen gestellt und dürfen unsere Laptops aufbauen und wild verkabeln. Zwischendrin werden Getränke und Essen bestellt, Karten werden ausgelesen und als das Essen kommt, nehmen wir weitere Tische in Beschlag, an denen wir essen. Da möchte ich einen deutschen Kellner erleben.... Für das Essen bekommen sie auch keine Auszeichnung - Janas Spaghetti liegen ihr schwer im Magen und Uschis Kartoffeln sind kalt, nur das Lamm-Curry von Gabriele, von dem ich die Hälfte erbe, weil es recht viel ist, schmeckt - aber wir können unsere Bilder anschauen und damit sind wir ja schon zufrieden.
Ganz so spät geht niemand ins Bett, denn morgen erwartet uns ein ereignisreicher Tag.




















