Das Staatsgestüt Lipica

Wie Wiege der berühmten Lipizzaner

 

 

Wenn ich nach Slowenien auf das Staatsgestüt von Lipica komme, habe ich immer das Gefühl, in ein eigenes Universum einzutauchen. Eine eindrucksvolle Landschaft mit karstigem Gestein sowie Hunderten von Linden und Eichen prägen die Umgebung des Gestüts. In kleinen Wälder, auf endlosen wilden Weiden sind die Jungpferde Zuhause. Manchmal findet man sie kaum im Dickicht und die Fohlen scheinen Verstecken zu spielen. Hier ist die Heimat der berühmten Lipizzaner, die ursprünglich nach den Bäumen benannt wurden, unter denen sie leben: denn LIPICI heißt eigentlich Linde und so wurde auch ein Wirtshaus benannt, das einstmals in dieser einsamen Gegend Treffpunkt der Reisenden war.
Heute verfügt das Gestüt über weitläufige Anlagen, herrliche alte und neue Stallungen, ein Spielkasino, einen Golfplatz und ein großes Reitstadion, in dem regelmäßig Fahr- und Springturniere stattfinden. Inmitten dieser Anlage befindet sich das Hotel Maestoso, in dem man bequem und komfortabel übernachten kann.

 

 

Jeden Morgen gegen 7 Uhr werden die Stuten und die Fohlen aus dem großen Laufstall der zentralen Stallungen über einen langen Treibweg hinaus auf die Weiden gelassen, wo sie den ganze Tag verbringen. In dieser Schimmelherde, unter deren Hufen die Erde erzittert, sind oft mehrere Generationen vertreten, so dass Großmütter und Urenkel gemeinsam miteinander weiden. Dieses morgendliche Spektakel ist eine der Attraktionen für alle Touristen, die rechts und links den Weg säumen. Lipizzaner sind ausschließlich Schimmel, doch als Fohlen werden sie schwarz geboren und bekommen erst im Laufe ihres Lebens ein weißes Fell. Obwohl die Pferderasse sehr bekannt ist, gibt es nur einige Tausende Lipizzaner in Europa und man ist auch hier in Lipica bemüht, die verschiedenen Blutlinien und Stammbäume sorgfältig weiter zu züchten. Der herausragenden Eignung der Lipizzaner als Dressurpferd wird auch hier Rechnung getragen und man zeigt in den Vorführungen die Hohe Schule über der Erde und die Arbeit am langen Zügel, genauso wie dies auch in der berühmten spanischen Hofreitschule in Wien gemacht wird.

— Gabriele Boiselle —

 

 

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