Spielende Andalusierhengste

Die Yeguada Esacalera – ein besonderer Ort

 

Zwei echte spanische Kraftpakete deren Muskeln im Sonnenlicht glänzen. Die beiden Hengste steigen und blecken die Zähne, versuchen sich gegenseitig niederzuringen und zu dominieren. Es sind zwei Prachtexemplare aus der Zucht von Donna Maria Fernanda Escalera de Escalera, in Fuente de Andalucia. Zwei Hengste, die im besten Sinne ihr Zuchtziel widerspiegeln. Eine Zucht rein spanischer Pferde, in der es nur Braune oder Rappen gibt. Seit sie das Gestüt von ihren Eltern übernommen hat, ist es ihre Absicht, athletische und sportorientierte Pferde zu züchten. Die „Yeguada Escalera“ wurde schon mehrmals als das beste P.R.E.-Gestüt Spaniens prämiert und Donna Maria Fernanda als erfolgreichste Züchterin von vielen Champeones de Champeones.  Doch worauf sie ebenfalls einen ganz besonderen Wert legt, ist eine Aufzucht der Pferde bei der diese einfach „Pferd“ sein dürfen. Ihre Junghengstherden haben viel Platz zum Austoben und wachsen frei und ungebunden auf. Die Weiden werden von langen Kakteenhecken begrenzt und die glutheiße Sonne Andalusiens brennt auf ihr Fell.

 

Harsche Umweltbedingungen haben das genetisches Erbgut dieser Zucht über viele Generationen hinweg geprägt und den Pferden Härte und Ausdauer verliehen. Bei Donna Maria Fernanda werden keine Pferde verkauft bevor sie nicht drei oder vier Jahre alt sind und eingeritten wurden, denn man möchte sehen, wie sie sich unter dem Sattel zeigen.
Es sieht gefährlich aus, so wie diese beiden Hengste aufeinander treffen und könnte es auch sein, wenn sich die Beiden nicht schon ein Leben lang kennen würden. Sie kamen als Absatzfohlen zusammen in die Herde und raufen und spielen seit Jahren miteinander, immer darauf bedacht, dem anderen geschickt auszuweichen und selbst einen Vorteil herauszuholen. Welcher deutscher Züchter würde einen seiner Junghengste, der gerade das Nachwuchs-Championat Spaniens gewonnen hat, zum „Spielen“ mit seinem Kumpel auf die Wiese schicken?

— Gabriele Boiselle —

 

Lilly

By | Juni 16th, 2017|Categories: Gabriele Boiselle|

Lilly Ein schwerer Start ins Leben "Lilly" wurde etwas zu früh geboren. Sie lag wie ein Hund mit angezogenen Beinen im Stall, als ich morgens zum Füttern kam und regte

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Sommerwind

By | Juni 16th, 2017|Categories: Gabriele Boiselle|

Sommerwind Die 4.Generation meiner kleinen Warmblutzucht Der kleine Hengst „Sommerwind“ ist nun die vierte Generation meiner eigenen kleinen Warmblutzucht. Er geht auf die Trakehnerstute „Feenwind“ zurück, die ich vor vielen

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Rociero

By | Juni 16th, 2017|Categories: Gabriele Boiselle|

Rociero Der Flamencotänzer  in Speyer Wer mit Pferden zu tun hat, der kennt vielleicht auch das Gefühl, manchmal wie vom Schicksal vorbestimmt, zu einem bestimmten Zeitpunkt einem besonderen Pferd zu begegnen.

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Entstehung des Verlags „Edition Boiselle“

Wie alles begann…

Wo fängt die Geschichte einer Firma an, mit einer Jahreszahl oder mit einem Gefühl? Das Gefühl für die Pferde scheint mein Großvater schon in meine Gene gepflanzt zu haben und dass sie immer ein Teil meines Lebens sein würden, war ebenfalls klar. Doch ich hätte niemals gedacht, dass sie zu meiner Berufung und damit zu meinem Beruf werden würden…

Wo fängt die Geschichte einer Firma an, mit einer Jahreszahl oder mit einem Gefühl? Das Gefühl für die Pferde scheint mein Großvater schon in meine Gene gepflanzt zu haben und dass sie immer ein Teil meines Lebens sein würden, war ebenfalls klar. Doch ich hätte niemals gedacht, dass sie zu meiner Berufung und damit zu meinem Beruf werden würden… Das mit der Jahreszahl ist dagegen ganz einfach: Im Jahre 1985 habe ich den ersten Kalender in der Edition Boiselle gedruckt. Grafik, Herstellung, Bewerbung, Versand, Rechnungsstellung etc. alles wurde in Eigenregie gemacht und ich werde nie vergessen,

wie ich an den Weihnachtsfeiertagen in meiner Küche stand, Kalender verpackt habe und mich mit Weihnachtsplätzchen und ein Glas Sekt motivierte auch die letzten Stück noch fertig zu machen. Nach dem ersten Kalender hatte ich einige Erfahrungen gesammelt, die ersten von vielen noch folgenden Fehlern gemacht und mir geschworen, nie mehr Kalender herzustellen. Das ging auch zwei Jahre lang gut, doch in der Zwischenzeit wurde ich wiederum durch diesen Kalender so bekannt, dass Aufträge aus Amerika mich zur professionellen Pferdefotografin machten und die Nachfrage nach den „Boiselle-Kalendern“ zunahm. Bei meiner Suche nach dem richtigen Partner habe ich den Groh-Verlag gefunden, der in Kooperation mit mir die Kalender europaweit vertrieben hat.

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2018-05-23T10:58:38+00:00